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Windsurfen
Windsurfen ist die Form des Surfens, bei welcher das Surfbrett mit einem Segel versehen wird. Die Sportart wird auch als Stehsegeln bezeichnet. Sie lässt sich an Stränden mit schwachen Wellen ausüben, erfordert aber das Vorhandensein von Wind.

Die Geschichte
Das Windsurfen wurde aus dem Wellenreiten entwickelt, die Sportart verbreitete sich in den 1960-er Jahren von den USA ausgehend über die gesamte Welt. Zunächst wurden Langboards eingesetzt, diese langen Surfbretter wurden mit der Zeit durch Kurzboards ersetzt. Mit diesen kann der Surfer über Wellen springen und auf Wellen reiten, so dass sich mit ihnen die Möglichkeiten des traditionellen Wellenreitens und des Windsurfens vereinigen lassen. Der Sport ist ein beliebter Freizeitsport, auffällig ist, dass er weit überwiegend von Männern ausgeübt wird, während bei allen anderen Arten des Surfens die männliche Dominanz weniger ausgeprägt erscheint.

Surfen lernen
Der Windsurfing Grundschein ist keine verbindliche Voraussetzung für den eigenständigen Erwerb eines Surfbrettes, seine Vorlage wird auch beim Windsurfen in den meisten Ländern nicht verlangt. Einige Verleiher von Surfausrüstungen setzen aus Sicherheitsgründen aber seine Vorlage voraus. Für die Teilnahme an Kursen für Fortgeschrittene verlangen die meisten Surfschulen die Vorlage des Grundscheines. Grundsätzlich ist der Erwerb des Scheins für jeden Surfer sinnvoll, da er sicherstellt, dass der Surfer neben den Techniken auch die der Sicherheit dienenden Bestimmungen kennt. Die grundlegenden Kenntnisse des Windsurfens können bereits in etwa zehn bis zwölf Unterrichtsstunden erworben werden, bereits nach drei Tagen kann der Surfschüler sein Brett bei Wind sicher steuern.Die Grundschwierigkeit besteht beim Windsurfen darin, das Gleichgewicht zu halten und nicht ständig vom Brett zu fallen.

Das Brett
Das Surfbrett muss zum Gewicht und Können des Surfers passen, wobei nur geübte Surfer sich auf das Kurzbrett wagen sollen. Die Verbindung zum Segel erfolgt mittels des Riggs, der Sportler wird durch eine Schlaufe mit dem Brett verbunden. Die Richtung lässt sich beim Windsurfen durch das Neigen des Segels nach vorne oder hinten ändern.